Institut für Regionalentwicklung und Standortmanagement
Die nachhaltige Entwicklung von Bergregionen bildet den thematischen und räumlichen Schwerpunkt der Forschungstätigkeiten des Instituts für Regionalentwicklung und Standortmanagement. In regionalen, nationalen und internationalen Projekten wird nach umsetzungsorientierten Lösungen und Möglichkeiten geforscht, wie die Lebensqualität in den Wirtschafts- und Erholungsräumen Südtirols und den Alpen, und nicht nur dort, bewahrt bzw. verbessert werden kann.
Das Institut ist dabei in ein internationales Netzwerk bestehend aus Ministerien, öffentlichen Einrichtungen und anderen Forschungsinstituten eingebunden.
Im Forschungsbereich Regionalentwicklung konzentrieren sich die wissenschaftlichen Untersuchungen auf interdisziplinäre Fragestellungen der Verkehrsplanung und der Agrarökonomie sowie des Umwelt- und Naturschutzmanagements. Ziel ist es, die sozioökonomischen, umweltrelevanten und räumlichen Zusammenhänge zwischen Verkehr, Landnutzung und Naturschutz zu analysieren. Eine große Rolle spielt die kartographische Umsetzung der Forschungsergebnisse mittels des Geographischen Informationssystems (GIS).
Der Forschungsbereich Standortmanagement befasst sich mit den wirtschaftlichen, politischen und räumlichen Rahmenbedingungen, welche gegeben sein müssen, um einen Standort langfristig wettbewerbsfähig zu halten. Inhaltliche Schwerpunkte bilden der Tourismus, die Kultur in ihrem Zusammenspiel mit der Wirtschaft, sowie eine integrierte Orts- und Stadtentwicklung. Dabei geht es um die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen, ein umfassendes Destinations- und Standortmanagement sowie um die Entwicklung von Qualitäts- und Kooperationsstrategien.