Staubexposition nach Bergsturz in den Dolomiten
Projektbeschreibung

Große Bergstürze in den Alpen sind selten und treffen Täler und Siedlungen meistens unerwartet. Am Freitag den 12. Oktober 2007 löste ein massiver Bergsturz vom Einser bei Sexten explosionsartig eine dichte Staubwolke aus, die das gesamte Tal in Dunkelheit versetzte. Die Sichtweite betrug weniger als 6 m und behinderte die Suchaktion nach 20 vermissten Wanderern, ein Helikoptereinsatz war obsolet. In diesem Fallbericht werden die Ausnahmesituation und die besonderen Schwierigkeiten für alle involvierten Rettungskräfte beschrieben sowie mögliche Gefahren und Risiken z.B. durch die massive Staubinhalation. Alle exponierten Helfer wurden unmittelbar nach dem Unfall und 2 Jahre nach dem Ereignis spirometrisch untersucht. Zum Glück waren keine Opfer zu beklagen und die Retter wurden gesundheitlich nicht beeinträchtigt. In diesem Fallbericht werden alle Daten aufbereitet, die Ergebnisse diskutiert und daraus Empfehlungen für das Management bei ähnlichen Naturkatastrophen ausgearbeitet.


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