Risiko und Sicherheit in den Alpen (Interreg IV)
Projektbeschreibung

Über 100 Mio Touristen kommen jährlich zum Wandern und Bergsteigen in die Alpen. Allein im Jahr 2009 gab es in der Schweiz 171 tödliche Unfälle. Die Effizienz der "Rettungskette" ist Voraussetzung für das Überleben von Unfallopfern. Das betrifft ganz besonders die Einsätze im Gebirge, die sich oftmals aufgrund der besonderen Topographie und den extremen Umweltbedingungen im Vergleich zu den Rettungseinsätzen in städtischen Gebieten, schwieriger und aufwändiger gestalten. Ziel dieses Projekts ist es, in Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten der Alpenländer, Daten bezüglich der Zusammensetzung der Rettungskette, der personellen Besetzung und der Ausbildung aller involvierten Rettungskräfte, inklusive des medizinischen Personals zu erheben. In einer vergleichenden statistischen Analyse wird die Situation in den verschiedenen Alpenländern erhoben und diskutiert. Es werden Vorschläge zur Verbesserung der "Überlebenskette" und der Qualität der medizinischen Erstversorgung ausgearbeitet und publiziert. Übergeordnetes Ziel dieses Projektes ist es zukünftige Wege aufzuzeigen und sicherzustellen um den Unfallopfern in allen alpinen Regionen eine standardisierte, effiziente Rettung und medizinische Erstversorgung zu garantieren.



Last update: 13.12.2010 16:35
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